Norwegen (20.7 bis 7.8)

Mal etwas neues, um der Sommerhitze zu entfliehen. Jedenfalls dachten wir dies im Mai bei der Buchung. Ich denke, wir hatten wärmer als in der Schweiz.

Wir waren bei Norway-Team-Frank einquartiert und genossen unabhängiges Tauchen und die Natur.

Tauchgänge: 18 Stück, im Schnitt 70 Minuten, 31m Tief.
Wracks: MS Gudrun, Bjarke, Frisnes, und Albert-Wilhelm
Fotos: hier

Neben Tauchen waren wir an der Küste und im Hinterland unterwegs. In einer 4 Tages Tour kamen wir bis Stavanger und genossen die Aussicht vom Preikestolen.

Emergence du Bätterich

Dieses Wochenende war Rush Hour am Bätterich. Am Samstag hatten wir noch Glück, die Nebelschwaden im Quelltopf hatten sich bis zum unserem Eintreffen schon verzogen; Sonntags haben wir sie voll erwischt, d.h. 20cm Sicht bis auf 21m.

Bitte beachten: Falls man vom Land abtaucht, nicht direkt auf den Quelltrichter sondern sich links halten und über die Seite abtauchen. So sollte es jedem möglich sein, seine Flossen bzw. sein Flossenschlag weg vom Schlick im Anhang zu halten. Dieser Schlick kann leicht aufgewirbelt und in Bewegung gesetzt werden. Er landet dann genau im Quelltrichter und die Sicht ist „Null“. Ist die Sicht ruiniert geht es ca. 15-20 Minuten bis sich der grösste Teil wieder gesetzt hat.

Samstag:: 51m, 125 Minuten (Setup-Tauchgang zum 80m-Schacht um Bottom Mix-Stage auf 40m zu deponieren, 3 volle Stages in dieser Höhle sind etwas viel)

Sonntag: 81m, 154 Minuten (Bis zum Grund des 80m-Schachtes – noch viele Grüsse an den unbekannten Kreiseltaucher, welcher sich bis ca. 70m angehängt hat.)

Höhlentauchen

Samstag: Source de l’Orbe, Vallorbe: 27m, 77 Minuten, zu erst Einführung ins Höhlentauchen im 10m-Bereich. Anschliessend bis zum „Canyon“, Sicht mässig, Strömung spürbar, Wasserstand 10 cm.

Sonntag: Emergence du Gouron: 54m, 100 Minuten. Endlich Zeit und Ausrüstung dabei um den S1 zu durchtauchen.  Sicht stark schwankend, vorne mässig, hinten von 40m bis fast zur Oberfläche gut.